• 18.03.2005 Flugsicherheit
    Sie wollen demnächst auf eine Flugreise? Sie haben eine Menge technischer Gerätschaften dabei? Zum Beispiel Taucherlampen oder Blitzgeräte? Dann müssen Sie aufpassen, was Sie davon mit in den Flieger nehmen dürfen – der 11. September lässt grüssen. weiter...
  • 02.2005 Kommt aus für Nickel-Cadmium-Akkus ab 2006 ?  
    Wer jetzt noch Taucherlampen mit Nickel-Cadmium-Akkumulatoren kauft wird wahrscheinlich 2007 Probleme mit Ersatzakkus bekommen. weiter...
  • 08.2005 Lithium-Ion Akkumulatoren
    In vielen Akku betriebenen Geräten sind heute Lithium-Ion-Akkus zu finden. Jedes Handy, jedes Notebook ist mit diesen Kraftpaketen ausgestattet. Lithium-Ion-Akkus sind bei gleicher Leistung kleiner und leichter als NiCd- oder NiMH-Akkus und die anfänglichen Schwierigkeiten sind inzwischen überwunden. Warum sollten nicht auch Taucherlampen mit Lithium-Ion-Akkus ausgerüstet sein? weiter...
  • 18.03.2005 Flugsicherheit

    Sie wollen demnächst auf eine Flugreise? Sie haben eine Menge technischer Gerätschaften dabei? Zum Beispiel Taucherlampen oder Blitzgeräte? Dann müssen Sie aufpassen, was Sie davon mit in den Flieger nehmen dürfen – der 11. September lässt grüssen.

    Normalerweise macht sich niemand Gedanken darüber. Aber so ungewöhnlich es klingt – “Batteriebetriebene Geräte insbesondere Taucherlampen oder Videolampen gelten als Gefahrengut und dürfen sich generell als solche nicht im Passagiergepäck befinden.”- So steht es zumindest erst einmal in einer Veröffentlichung des Luftfahrtbundesamtes.

    Worum geht es hier? Die meisten Taucherlampe haben als Lichtquelle eine Halogenbirne. In dieser wird durch Strom ein Glühfaden zum leuchten gebracht. Ausser Licht wird auch noch Wärme erzeugt. Das spürt man, wenn man einen Augenblick die Hand vor eine eingeschaltete Taucherlampe hält. Nur etwa 10% der Leistung wird in Licht umgewandelt, der grössere Teil ist Wärme. Am Glühfaden entstehen im Betrieb Temperaturen von bis zu 3000° Celsius. Der eingebaute Reflektor strahlt nicht nur das Licht sondern auch die Wärme nach aussen ab. Kaum auszudenken was passiert, wenn sich eine Taucherlampen, gut verpackt zwischen Handtüchern und Socken, von selbst einschaltet.

    Sie brauchen deshalb ihre Taucherlampe nicht zu Hause lassen. Hierfür hat das Luftfahrtbundesamt eine Ausnahmeregel getroffen. “Ausgenommen sind solche Geräte, bei denen die Leuchtquelle (meist Halogenbirnen) oder die Energiequelle (Batterie/n) entnommen ist.”

    Wenn Sie jetzt noch nicht wissen, wie man bei Ihrer Lampe die Halogenbirne wechselt, sollten sie es schon zu Hause üben. Manch einer musste seine Lampe zurücklassen, weil er sie beim Sicherheits-Check nicht demontieren konnte. Sei es, weil er kein Werkzeug dabei hatte, oder weil ein Schraubverschluss klemmte.

    Gute Taucherlampen haben eine Transportsicherung. Die hilft aber nicht immer, denn das Bodenpersonal kann unmöglich alle Taucherlampen, mit ihren “Schaltern und Rädchen” kennen. Im Zweifelsfall also immer Leuchtquelle ausbauen. Dies gilt unter Umständen auch für die in Mode gekommenen LED-Lampen. Besonders heikel sind so genannte Xenon-Gasentladungslampen. Die in diesen Lampen verwendeten Hochleistungsbrenner sind sehr zerbrechlich und kosten bis zu 170,- Euro. Auch diese müssen ausgebaut werden. Für die Aufbewahrung besorgen Sie sich einen stabilen, mit Watte gefüllten Behälter. Dieser hat auch Platz für Reservebirnen.

    Bei einigen Lampen besonders bei Pilotlampen in Blitzgeräten ist es unmöglich die Halogenbirne auszubauen. Auch dafür gibt es eine Lösung. Fragen Sie den Hersteller des Gerätes nach einer Unbedenklichkeitsbescheinigung und besonderen Transportsicherungen. Meist ist die Leistungen dieser Lampen so gering, dass die Wärme zu gering ist, um einen Schaden zu verursachen.

    Die Befolgung der Bestimmung wird von Flughafen zu Flughafen unterschiedlich gehandhabt. Wenn Sie bisher ohne weiteres ihre Lampe mitnehmen durften, hatten Sie nur Glück. Bedenken Sie auch, das auf Transitflügen mehrmals kontrolliert wird. Sollten man Ihnen jedoch auch mit ausgebauten Leuchtmittel die Mitnahme verweigern, wenden sie sich freundlichst an den nächsten Vorgesetzten. Im Zweifelsfall entscheidet der Pilot über die Mitnahme.

    Sie haben Ihr Reiseziel erreicht. Lampe und Leuchtmittel sind unbeschädigt geblieben. Nun müssen Sie beides wieder zusammenbauen. Achten sie besonders auf den richtigen Sitz und Beschädigungen an den Dichtungen. Manch Lampe ist schon beim ersten Tauchgang “abgesoffen”.

    Dipl.-Ing. Winfried Zühlke

    03.2005

    Quellenangabe: http://www.lba.de/deutsch/oeffentlich/passinfo/gefahrgut.htm

    02.2005 AKommt aus für Nickel-Cadmium-Akkus ab 2006 ?

    Nickel-Cadmium-Akkus belasten die Umwelt in Deutschland mit 400 Tonnen Cadmium pro Jahr

    Studie zeigt: Dieser Cadmiumeintrag ist durch Verbot von Nickel-Cadmium-Akkus zu vermeiden

    Durch wiederaufladbare Nickel-Cadmium-Akkus, gelangen in Deutschland jährlich rund 400 Tonnen des hochgiftigen Schwermetalls Cadmium unkontrolliert in die Umwelt. Der wichtigste Grund dafür: Die bisherigen Rücknahmesysteme für gebrauchte Akkus reichen offenbar nicht aus. Lediglich rund 30 % der cadmiumhaltigen Akkus, wie sie zum Beispiel in Werkzeugen wie Akku-Schraubern eingesetzt werden, geben die Bürgerinnen und Bürgern zurück – und das, obwohl sie gebrauchte Batterien und Akkus seit 1998 nicht mehr über den Hausmüll entsorgen dürfen. Eine Studie des Deutsch-Französischen Instituts für Umweltforschung (DFIU) der Universität Karlsruhe im Auftrag des Umwelt-bundesamtes kommt daher zu dem Schluss, dass ein Verbot von Nickel-Cadmium Akkus für den Gerätebereich der einzig sichere Weg ist, die Umweltbelastungen durch diese Akkus zu vermeiden. Nach Auffassung des Umweltbundesamtes sind auf europäischer und nationaler Ebene Regelungen zur Herstellung und zum Vertrieb cadmiumhaltiger Akkus notwendig Es gibt erprobte Alternativen zu Nickel-Cadmium-Akkus. Daher ist eine auf EU-Ebene diskutierte Beschränkung des Cadmium-Gehaltes von Batterien auf 0,002 % , die einem Anwendungsverbot der Nickel-Cadmium-Akkus gleichkommt, als letzte Möglichkeit denkbar.

    In dem Forschungsprojekt wurden die Rücknahme, Sortierung und Verwertung von Altbatterien untersucht. Die Autoren geben unter andrem einen umfassenden Überblick über Verkaufszahlen, Rücknahmesysteme und Verwertungsverfahren für Batterien und Akkus in Deutschland. Besonders problematisch sind danach Nickel-Cadmium-Akkus. Sie bestehen zu etwa 20% aus dem für Mensch und Umwelt hochgiftigen Schwermetall Cadmium. Obwohl es alternative Akkusysteme auf Lithium- und Nickelmetallhydridbasis gibt, ist der Absatz von Nickel-Cadmium-Akkus seit zehn Jahren etwa gleich geblieben. Er liegt in Deutschland bei circa 3000 Tonnen pro Jahr. Nur ein knappes Drittel - 32% - wird über Rücknahmesysteme wie das der GRS (Stiftung gemeinsames Rücknahmesystem Batterien) wieder eingesammelt. Damit ist der Verbleib von circa 400 Tonnen Cadmium pro Jahr ungeklärt.

    Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes gelangen etwa 200 Tonnen in den Hausmüll. Die übrigen 200 Tonnen verteilen sich auf andere Müllfraktionen wie "Gelbe Tonne", Sperr- und Gewerbemüll sowie ungeregelte Entsorgung und Lagerung in Haushalten.

    Die giftige Wirkung des Cadmiums auf den Menschen ist gut untersucht; Cadmium ist als krebserzeugender Stoffe eingestuft. Nach Ansicht des Umweltbundesamtes wäre aus Gründen der Gesundheitsvorsorge ein Verbot von Nickel-Cadmium-Akkus sinnvoll, um den Eintrag von Cadmium in Wirtschaftskreislauf und Umwelt zu minimieren. Denn einmal in die Umwelt eingetragenes Cadmium belastet die Biosphäre für immer, weil Cadmium nicht abgebaut wird und sich in der Umwelt anreichert.

    Die Studie legt dar, dass in Deutschland nach wie vor am häufigsten Alkalimangan- und Zinkkohle-Primärbatterien - also nicht wiederaufladbare Batterien – eingesetzt werden. Bei ihnen ist der Quecksilbergehalt problematisch. Quecksilber ist schädlich für die Umwelt und erschwert das Recycling. Mit der Novelle der EG-Batterierichtlinie von 1998 und der deutschen Batterieverordnung von 2001 wurde jedoch bereits eine umweltverträgliche Lösung erzielt: Seit 2001 dürfen Batterien - mit Ausnahme der Knopfzellen - nur noch einen Quecksilbergehalt von < 0,0005 % aufweisen. Damit sind sie quasi quecksilberfrei. Eine vergleichbare Regelung für Cadmium (<0,002%) wird für eine Novelle der Batterierichtlinie diskutiert.

    Eingesammelte Batterien und Akkus werden sortiert und verwertet oder deponiert. Derzeit werden erst circa 33% der gesammelten Batterien und Akkus verwertet, mit Rückgang der quecksilberhaltigen Batterien in der Sammlung ist jedoch mit einer Steigerung zu rechnen. Ziel von Sammlung und Verwertung ist es, den Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt zu vermeiden und Rohstoffe zurückzugewinnen. Nach Angaben der Karlsruher Wissenschaftler Professor Rentz, Dr. Schultmann und Bernd Engels konzentriert sich die Rückgewinnung auf die Metalle Nickel, Blei, Quecksilber, Silber, Kupfer und Eisen. Auch Cadmium wird wiedergewonnen, ist jedoch wirtschaftlich kaum absetzbar, da der Cadmiumpreis in den vergangenen Jahren drastisch gefallen ist - von 1995 bis 2000 um etwa 90%. Die Cadmiumproduktion kann dem Absatz nicht angepasst werden, da bei der Zinkproduktion cadmiumhaltige Kuppelprodukte anfallen. Der Verbrauch von Cadmium sinkt jedoch, da es auf Grund seiner Giftigkeit in immer mehr Produkten vermieden oder untersagt wird. Inzwischen gehen drei Viertel des Absatzes in die Produktion von Nickel-Cadmium-Akkus. Einige Zinkproduzenten sind jedoch bereits dazu übergegangen, die Kuppelprodukte nicht mehr aufzubereiten, sondern auf Sonderabfalldeponien zu entsorgen. Auf diese Weise wird Cadmium zum frühest möglichen Zeitpunkt aus dem Wirtschaftskreislauf und damit der Technosphäre und Biosphäre ferngehalten.

    Die vollständige Studie "Untersuchung von Batterieverwertungsverfahren und –anlagen hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Relevanz, unter besonderer Berücksichtigung des Cadmiumproblems" findet sich im Internet unter: http://www.umweltbundesamt.de, Rubrik Daten und Fakten, Stichwort: Cadmium, dort: Umweltauswirkungen durch Batterien: Cadmuimproblematik

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    08.2005 Lithium-Ion Akkumulatoren 

    In vielen Akku betriebenen Geräten sind heute Lithium-Ion-Akkus zu finden. Jedes Handy, jedes Notebook ist mit diesen Kraftpaketen ausgestattet. Lithium-Ion-Akkus sind bei gleicher Leistung kleiner und leichter als NiCd- oder NiMH-Akkus und die anfänglichen Schwierigkeiten sind inzwischen überwunden. Warum sollten nicht auch Taucherlampen mit Lithium-Ion-Akkus ausgerüstet sein?

    Rückblick
    Nickel Cadmium (NiCd) war über viele Jahre hinweg der einzig verfügbare Akku für portable Geräte wie z.B. Handys, Laptops und Video Kameras. Um 1990 erschienen die Nickel Metallhydrid- (NiMH) und Lithium Ion-Akkus (Li-Ion), welche über ein wesentlich höheres Leistungsangebot verfügen. Beide Chemietypen kämpften gleichermaßen um Marktanteile mit den selben Argumenten, wie bessere Leistung und geringeren Abmessungen. Der Nickel Cadmium Akku ist inzwischen ausgereizt und von ihm sind keine Verbesserungen mehr zu erwarten. Dem Nickel Metallhydrid Akku sagte man eine große Zukunft voraus. Jedoch verlief die Entwicklung anders und zwar zu Gunsten des  Lithium Ion-Akkus. Der vorläufige Gewinner ist der Lithium Ion-Akku. Als Favorit hebt er sich hervor. Er eignet sich besonders für leichte, kleine portable Geräte.

    Vorteile
    Die Li-Ion Zelle bedarf nur einer einfachen Wartung, welches ein großer Vorteil gegenüber anderen Chemietypen ist. Der unerwünschte Memory-Effekt tritt nicht mehr ein und die vorgeschriebene zyklische Aufbereitung entfällt. Ergänzend zur hohen Kapazität ist die Selbstentladung des Li-Ion nur  ein Zehntel im Vergleich zu NiCd und NiMH. Wie schon erwähnt, sind Lithium Ion Zellen bei gleicher Energie wesentlich leichter und kleiner.

    Gasdruck
    Li-Ion Zellen sind absolut gasdicht.Sie verfügen über kein vergleichbares Gummiventil wie es NiCd und NiMH Akkus haben. Aber Sie haben ein Überdruckventil, welches im Notfall öffnet. Der Notfall ist ein zu hoher Innendruck hervorgerufen durch z.B. Feuer. Dieses Ventil öffnet nur einmal und bleibt dann geöffnet. Der Akku ist schon lange vorher unbrauchbar, da ein „Schalter“ in der Zelle diese bleibend abschaltet.

    Nachteile(die keine sind)
    Ein Nachteil des Li-Ion Akkus ist ein erforderlicher Schutzschaltkreis. Er ist erforderlich, da Li-Ion Akkus nur in engen Grenzen betrieben werden sollten, da sie sonst Schaden nehmen. Ausnahmslos ALLE Li-Ion-Akkus für Handy oder Notenbook sind mit Schutzschaltkreisen ausgestattet. Sie schützen die Zellen vor Kurzschluss, zu hoher Ladespannung und vor Tiefentladung. Alle modernen Taucherlampen (mit NiCd oder NiMH) sind auch gegen Kurzschluss, Überladung und Tiefentladung geschützt, nur mit dem Unterschied, dass der Li-Ion Akku als eigene Baugruppe dies übernimmt.

    Die Belastungsfähigkeit von Li-Ion Akkus war anfangs sehr gering und Taucherlampen waren unvorstellbar. Jedoch sind den letzten Jahren die Zellen immer besser geworden. Li-Ion Akkus sind in puncto  Belastungsfähigkeit genau so gut wie NiCd- und NiMH- Akkus.

    Auch bei der Zyklenzahl haben sich  Li-Ion Akkus erheblich verbessert. Auch hier sind sie vergleichbar mit NiCd- und NiMH- Akkus. Im Bereich Taucherlampen sind bis zu 500 Zyklen möglich.

    Temperaturempfindlichkeit
    Li-Ion Akkus reagieren empfindlicher auf hohe Temperaturen als NiCd- und NiMH- Akkus, deshalb altern sie in Notebooks besonders schnell. Im Notebook können Temperaturen weit über 60° C auftreten. Dies ist für alle Akkutypen nicht besonders gut. In Taucherlampen ist dies nicht der Fall deshalb ist die temperaturbedingte Alterung ohne Bedeutung. Es sei denn, man legt seine Taucherlampe ständig in die „pralle“ Sonne (weit über 90°C möglich). Dies ist der schnelle Tod eines jeden Akkus egal ob Li-Ion,  NiCd oder NiMH.

    Ladetechnik
    Li-Ion Akkus werden grundsätzlich anders geladen als NiCd oder NiMH. Sie werden wie Bleiakkus mit einer Ladeschlussspannung geladen. D.H. Der  Li-Ion Akku wird an eine fest eingestellte Spannung angeschlossen. Danach fließt ein Strom durch den Akku, bis der Akku die gleiche Spannung hat, wie die eingestellte Spannung. Zum Ladenende fließt immer weniger Strom, bis der Akku voll ist. Damit der Akku nicht durch einen zu großen Strom beschädigt wird, ist der maximale Ladestrom während des Ladevorgangs begrenzt.

    Anders verhalten sich NiCd und NiMH Akkus. Sie werden mit einem konstanten Strom geladen. Anders als Li-Ion und Blei Akkus werden diese gezielt überladen. Ein voller NiCd oder NiMH Akku wandelt die zusätzlich zugeführte Energie in Wärme und Gasdruck um. Das hat ein Abfall in der Ladespannung zur Folge und das Ladegerät sollte abschalten.

    Zusammenfassend kann man sagen: Li-Ion Akkus „nehmen“ sich nur so viel Energie wie sie brauchen,            NiCd und NiMH Akkus nehmen sich so viel Energie wie sie kriegen können (bis sie platzen).

    Umweltverträglichkeit
    Obgleich die Li-Ion Zellen gewissen Umweltschutzbestimmungen unterliegen, sind sie bei der Entsorgung weniger umweltgefährdend als z.B. auf Blei oder Cadmium basierende Akkus. Die giftige Wirkung des Cadmiums auf den Menschen ist gut untersucht; Cadmium ist als krebserzeugender Stoffe eingestuft. Nach Ansicht des Umweltbundesamtes wäre aus Gründen der Gesundheitsvorsorge ein Verbot von Nickel-Cadmium-Akkus sinnvoll, um den Eintrag von Cadmium in Wirtschaftskreislauf und Umwelt zu minimieren. Denn einmal in die Umwelt eingetragenes Cadmium belastet die Biosphäre für immer, weil Cadmium nicht abgebaut wird und sich in der Umwelt anreichert. Ab Mitte 2006 sollen  Nickel-Cadmium-Akkus nicht mehr in den Handel gebracht werden.

    08.2005 Zü

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    Sichere Akkus ! - Selbstbverständlich bei Antares technologies !
    Die in unseren Produkten verwendeten Li-Ion-Akkumulatoren sind so konstruiert, dass es nicht zu einem so genannten “metallischen Brand” kommen kann. Dies haben Panasonic, Sanyo und unsere Ingenieure in umfangreichen Tests erprobt und sichergestellt. Weltweit werden über 95% aller Notebooks und Handys mit Li-Ion-Akkumulatoren ausgerüstet.

    Mechanische Beschädigungen der Zellen, durch Fall, Quetschung oder simuliert durch einen eingeschlagenen Nagel, führen nicht zu einer kritischen  Reaktion des Akkumulators. Dies bestätigen die bestandenen UL-Tests.

    Selbst Wasser oder Feuchtigkeit bedeuten keine Gefahr. Die Lithium-Zellen sind absolut wasserdich. Eine zusätzliche druckdichte und wasserabweisende Kapselung schütz die Zellen vor eindringender Feuchtigkeit.

    Bei Antares technologies kommt die Panasonic-Solid-Solution-Technologie (PSS) zum Einsatz. Kennzeichnend für diese Technik ist zu einem dieselbe hohe Energiedichte wie bei Lithium-Ionen-Akkus mit reiner Kobalt-Kathode, zum anderen weisen sie dank einer hohen thermischen Stabilität den hohen Sicherheitsstandard auf, den auch Lithium-Mangan-Typen haben. Darüber hinaus zeichnen sich die verwendeten Akkus durch eine – im Vergleich zu herkömmlichen Li-Kobalt-Akkus – geringeren Spannungsabfall bei Anfangs-Entladung und dieselbe Ladespannung wie herkömmliche Li-Ion-Akkus aus.

     

    Panasonic  Solid - Solution

    Herkömmliche Lithium - Mangan

    Kathode

    LiNiMnCoO2 (chem. Verbind.)

    LiNiO2 + LiMn2O4 (phys. Verbind.)

    Lagerung
    Performance bei
    hohen
    Temperaturen

    Stabil
    + Hohe Zuverlässigkeit
    + Exellente Lagerfähigkeit
    + Zyklenfestigkeit

    Mangan Auflösung
    - Weniger Zyklen
    - Verkürzte Lagerfähigkeit
    - Gasung der Zellen




    Mehr Leistung mit Lithium-Kobalt-Akkus
    Lithium-Ion-Akkus (Kobalt) haben rund 40 % mehr Energie als vergleichbare Lithium-Mangan-Akkus. Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit präsentiert Antares technologies eine neue Generation der Taucherlampe  FALCON P30. Die Brenndauer beträgt nun ca. 110 Minuten bei voller Leistung (26W) , das sind 10 % mehr als beim Vorgänger. Der Taucher erhält damit noch mehr Sicherheit. Die Lampe kann jetzt auch vor und nach dem Tauchgang lange genug benutzt werden.

    Li-Ion-Akkus zeigen praktisch keine Selbstentladung, keinen Memory- und keinen Lazy-Battery (Faule-Batterie)-Effekt. Der Memory-Effekt tritt bei Nickel-Cadmium, der Faule-Batterie-Effekt bei Nickel-Metall-Hydrid Akkus auf. Voll geladen gelagert, aber unbenutzt, entladen sich Nickel-Cadmium Akkus nach 4-5 Monaten und Nickel-Metall-Hydrid Akkus nach 5-6 Monaten vollständig. Bei den neuen Li-PowerTM Akkus dauert der Selbstentladevorgang 4-5 Jahre. Selbst nach einem Jahr Lagerung ohne Gebrauch bringt der Lithium-Akku noch annähernd volle Leistung. ...und die Entwicklung geht weiter.

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